Mit rund 40 kW Kühlleistung kann die Wärmepumpenkaskade das Gebäude im Sommer wirkungsvoll kühlen. Für den vollständigen Heizbetrieb im Winter wäre diese Leistung jedoch nicht ausreichend. Deshalb blieb der bestehende Gaskessel erhalten und wurde über ein Umschaltventil und einen definierten Bivalenzpunkt in das neue Anlagenkonzept integriert. Solange die Wärmepumpen den Wärmebedarf abdecken können, übernehmen sie einen Teil der Beheizung. Bei höherem Leistungsbedarf steht weiterhin der Gaskessel zur Verfügung. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt weiterhin über Gas. So liefert die Anlage seit Jahren im Sommer spürbare Kühlung und reduziert im Winter gleichzeitig den Gasverbrauch.